Integrationsministerin vergibt Preise Fakten statt Emotionen

von am 23. Dezember 2013 in Allgemein, Gesellschaft

Integrationsministerin vergibt Preise <small class='subtitle'>Fakten statt Emotionen</small>
Bild: Integrationsministerium BW

Öney zeichnete zwei Forscherinnen aus. “Gerade weil in Integrationsfragen meist emotional agiert und reagiert wird, braucht es den nüchternen Blick der Forscher auf die Fakten.”

Bilkay Öney, Ministerin für Integration, hat zum ersten Mal den Integrationsforschungspreis Baden-Württemberg verliehen. Die Feierstunde fand in der Alten Aula der Universität Heidelberg statt. Der Preis ist mit insgesamt 12.500 Euro dotiert und unterteilt sich in die Kategorien Forschungsarbeit mit 10.000 Euro und akademische Abschlussarbeit mit 2.500 Euro.

“Ich gratuliere den Preisträgerinnen herzlich zu ihren hervorragenden Arbeiten”, sagte Öney, und übergab die Preise an die Forscherinnen Seda Tunç und Daniela Gress. “Beide Beiträge helfen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik, Integrationsprozesse besser zu verstehen. Gerade weil in Integrationsfragen meist emotional agiert und reagiert wird, braucht es den nüchternen Blick der Forscher auf die Fakten”, so Öney.

Bitte mehr Forschung über Integration

Für die Landesregierung ist das Thema Integration von Zuwanderern ein zentrales Anliegen. Wissenschaftliche Arbeiten sind in diesem Bereich eher selten und in der Öffentlichkeit kaum sichtbar.

“Um das Wissen über Integrationsprozesse zu erweitern und öffentlich bekannter zu machen, vergibt das Ministerium für Integration erstmals einen Integrationsforschungspreis”, so die Ministerin. Sie fügte hinzu: “Wir würdigen mit dem Preis Wissenschaftler, die sich in ihren Qualifikations- und Forschungsarbeiten dem Thema Integration gewidmet haben.” Der Preis solle auch dazu beitragen, weitere Forschung zum Themenkomplex Integration anzuregen.

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